Um unsere Lebensgrundlagen zu sichern – und die der nachfolgen Generationen.
Der großen Mehrheit der Menschen in unserem Land ist der Schutz unserer Umwelt, der Natur und des Klimas wichtig. Uns allen ist bewusst, dass wir unseren Kindern eine Welt hinterlassen wollen, die lebenswert ist. An diesem Ziel arbeiten wir intensiv seit einem Jahr: zielgerichtet, pragmatisch und lösungsorientiert.
Wir spielen dabei keine sozialen oder wirtschaftlichen Interessen gegen die des Klima- und Umweltschutzes aus. Wir versöhnen verschiedene Interessen miteinander, was auch international sichtbar wird – denn der Einsatz für unsere Lebensgrundlagen verbindet uns weltweit. Das internationale Miteinander – der Multilateralismus – lebt.
Im ersten Jahr der Bundesregierung haben wir als Bundesumweltministerium zahlreiche neue Akzente gesetzt:
Klimaschutz
- klares Bekenntnis zu nationalen und globalen Klimazielen – erfolgreicher Einsatz für neues EU-Klimaziel 2040
- Klimaschutzprogramm verabschiedet: enthält 67 Maßnahmen, die im Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen.
Erneuerbare Energien
- Ausbau der Erneuerbaren vorangetrieben; für günstigeren Strom und mehr Unabhängigkeit von globalen Unsicherheiten
Elektrifizierung
- Elektrifizierung beim Heizen mit Wärmepumpen und im Verkehr mit einem Hochlauf der E-Mobilität wird vorangebracht
- E-Auto-Förderung auf den Weg gebracht: durch soziale Staffelung kommt sie Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen besonders zugute; nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße betragen die Fördermittel von 1.500 bis 6.000 Euro.
Naturschutz
- Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz gesichert und ausgebaut. Damit werden Moore, Wälder und Böden zu Verbündeten im Klima- und Artenschutz und halten das Wasser länger in der Landschaft
- Förderprogramm für die Wiedervernässung von Mooren gestartet; es soll die Wiedervernässung von 90.000 Hektar Land ermöglichen – Förderprogramm zur Renaturierung von Auen an kleinen Flüssen; 59 Millionen Euro Fördermittel stehen zur Verfügung.
Meeresschutz
- Beitritt zu UN-Hochseeschutzabkommen BBNJ – Schutz des größten Ökosystems der Erde
- Kabinettsbeschluss zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zur Verbesserung des Meeresschutzes: Künftig soll es nicht mehr möglich sein, in den deutschen Schutzgebieten der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Erdöl und Erdgas aufzusuchen und zu gewinnen.